7.10. Premiere Das Fremde so nah...

 

 

DAS FREMDE SO NAH

Künstlerische Gesamtleitung Almut Fischer

Musik und DJ Jürgen Grözinger

Regie Michael Uhl

Choreographie Josef Eder

Bühnenbild und Kostüme Lisa Überbacher

Anhaltisches Theater Dessau / Young Players Jugendprojekt

Unsere Welt ist stärker in Bewegung als je zuvor. Das erleichtert angenehme Erfahrungen mit weit entfernten Kulturen. Aber unsere Welt produziert auch Flüchtlingsströme und schafft am vertrauten Ort Unübersichtlichkeit und unbeabsichtigte Begegnungen.Wer mit offenen Augen und Ohren vor die Haustür tritt, entdeckt auch hier einst Fernes so nah. Das Fremde ist längst nicht mehr das, was es einmal war. Es ist unser Nachbar geworden.Tanz, Spiel, Gesang – das sind Elemente, die Menschen aus allen Kulturen miteinander verbindet. Daher stehen sie im Mittelpunkt dieses Musiktheaterprojektes, bei dem sich Dessauer Jugendliche gemeinsam mit jungen Migranten mit dem Thema des „Fremden“ in all seinen Erscheinungsformen, in einem für alle fremden Raum – der Bühne – auseinandersetzen. In Einklang mit ihren (Tanz-)Partnern, der Musik und ihren Gefühlen erzählen die Jugendlichen, wie es ist, fremd zu sein, ausgestoßen zu werden und doch irgendwie dazu zu gehören. In unterschiedlichen Szenen leiten sie das Publikum durch Geschichten von Zusammengehörigkeit, Isolation, Kampf und Liebe.

Das Fremde – so nah ist ein Projekt, bei dem sich vermeintlich Fremdes auf Augenhöhe begegnet, und das einen Anstoß geben soll, Schranken im Kopf zu überwinden und gemeinsam neue Wege zu wagen. Seit acht Jahren leitet die Dramaturgin Almut Fischer landesweite Jugendprojekte, die jedes Jahr in einer anderen Region Sachsen-Anhalts stattfinden, und bei denen junge Menschen die Chance bekommen über mehrere Monate mit Theaterprofis eine eigene Aufführung zu entwickeln.

Nach dem großen Erfolg von Nicht tot zu kriegen – Ein Siegfriedlied im Jahr 2013 findet das Jugendprojekt 2016 bereits zum zweiten Mal in Dessau statt.

 

Ein Projekt des Freundeskreis des Dessauer Theaters e.V., gefördert vom Kultusministerium Sachsen-Anhalt, mit freundlicher Unterstützung von Lotto Sachsen-Anhalt, der Kunststiftung Sachsen-Anhalt und der Hans und Gretel Burkhardt Stiftung

 

Premiere:

Freitag, 7.10.2016 — 18 Uhr, Marienkirche

weitere Vorstellungen:

Samstag, 15.10.2016 — 17 Uhr, Opernhaus Halle

Sonntag, 16.10.2016 — 18 Uhr, Marienkirche

Montag, 17.10.2016 — 11 Uhr, Marienkirche

 

More information and following shows: http://www.anhaltisches-theater.de/das_fremde_so_nah

 


 

 

29.10. Museumsnacht Köln

photo: live @ WDR

Kölner Museumsnacht / WDR 3 Klassik-Klub live im Funkhaus am Wallraffplatz

mit DJ-Sets von Maria Nguyen-Nhu & Juergen Groezinger

Samstag, 29.Oktober, 21h - 1h

 

more info: http://www.museumsnacht-koeln.de/home


 

 

20.9. Konzert Ahrenshoop, Ostsee

 

Antonis Anissegos - Klavier

Juergen Groezinger - Vibrafon & Percussion, Konzept

- Special Guest: Thomas Beier: Oboe d´Amore, Englisch Horn

 

Location: Alte Weberei, Ahrenshoop

Time:      19h

Entrance fee: Website

 

 

More information: http://www.alte-weberei-ahrenshoop.de/

 

 


 

 

16.8.17. Musik 21 Hannover

 


rehearsel for Musik21 Hannover, with Anna Clementi & Lenka Zupkova

 

 

under ground - on the road - PEDRO PARAMO - a magic sonic-visual adventure

 

with works by Daniel Morreira, Inigo Giner Miranda, Miguel Azguime and Nuria Gimenez

& passages of the novel „Comas“ by Juan Rulfo

Ensemble Megaphon & guests

 

 

 

time: 20.8.2017, 16h

location:

 

more info: http://www.musik21niedersachsen.de/under-ground-on-the-road-pedro-paramo/

 

 

 


 

 

12.8. Liebeskunstfestival Berlin

photo: Juergen Groezinger

 

 

"Eintauchen ins  Wunderland"

ist das Motto des Abends, der durch ein  DJ-Set verbunden mit Live-Percussion Intreludes gestaltet wird.

 

Location: Liebeskunstfestival

Time: 20h30 - 23h30

Fee:  see website

 

 

more info: http://www.liebeskunstfestival.de/

 

 


 

 

21.7. SARMAN - The Fourth Way

photo: Juergen Groezinger

 

a new album with magical music inspired by G.I Gurdjieff

Antonis Anissegos - piano
Juergen Groezinger - percussion & concept
Andreas Bennetzen - double bass

Listen & Order: https://sarman.bandcamp.com/album/the-fourth-way


 

 

9.5. Vox Bar Vinyl Nights

 


 

Jürgen Grözinger a.k.a Gagarino mit einem Mix aus Klassik und eleganten Soul & Jazz - Tunes

 

Das Knistern der Einlaufrille verrät das neue Musikkonzept der VOX Bar des Grand Hyatt Berlin.

 

more info: https://berlin.grand.hyatt.com/de/hotel/dining/live-entertainment.html

 

 

 

 


 

23.4. Premiere La couleur du blé

Premiere: 23.4.2016, Podium des Ulmer Theaters

Weitere Vorstellungen: 28.4./ 7.5.

Die Farbe des Weizens

Eine Geschichte über die verschiedenen Formen der Freundschaft

Das integrative Theaterprojekt beschäftigt sich mit verschiedenen Formen der Freundschaft: Was macht wahre Freunde aus? Wie findet man Freunde fürs Leben? Was haben Freundschaft und Liebe mit dem Weizen zu tun? Die Darsteller ließen sich von persönlichen Erlebnissen inspirieren, von interessanten und amüsanten Anekdoten, vor allem aber von der Bewegung des Säens, in der die Körner aus der Hand des Menschen frei durch den Himmel fliegen bevor sie auf die Erde fallen. Sie versuchen, dem Geheimnis von Freundschaft nachzugehen, indem sie sich auf die Spuren des Kleinen Prinzen und des Fuchses aus der Geschichte Antoine de Saint-Exupérys begeben, der Geschichte über die Farbe des Weizens.

 

INSZENIERUNG Eva Ellerkamp

RAUM Britta Lammers

KOSTÜME Britta Lammers & Caro Schwarz

MUSIK u.a. Jürgen Grözinger

 

Pressestimmen: http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Philosophischer-Tiefgang-im-Podium-id37576402.html



More information and following shows: http://www.heyoka-theater.de/eva-ellerkamp/149/

 

 


 

 

10.-17.4. Festival BEAUTY broken

 

 

„Denn das Schöne ist nichts / als des Schrecklichen Anfang, den wir nochgerade ertragen, / und wir bewundern es so, weil es gelassen verschmäht, uns zu zerstören. Ein jeder Engel ist schrecklich.“(Rainer Maria Rilke: Erste Duineser Elegie)

Über „Schönheit“ zu sprechen, mag antiquiert erscheinen; sie in der „neuen Musik“ zu suchen gar unangebracht. Ein Grund mehr, sie gerade deshalb im 20. Jahr des 20Festivals neu zu verhandeln.

Wir suchen sie nicht an den polierten Oberflächen des Mainstream, sondern dort, wo sie sich mit antiken Idee des „Erhabenen“ vermischt: das „furchtbar Schöne“ bei Rilke; dort wo Schrecken und Furcht noch untrennbar mit dem Schönen verbunden sind. Es geht um die Akzeptanz und Überwindung jenes Zurückweichens vom zuerst einmal Fremden, um die Lust, durch die Oberfläche hindurch zu sehen, zu -hören

Alternativ / kurz: In den 6 Konzerten der aktuellen Ausgabe unseres Festivals entdecken wir sie vielfach unvermutet. Anstatt oberflächlicher „Beauty“ geht es das „Erhabene“, das wirklicher Schönheit schon bei Platon innewohnen muss und gleichsam auch das Unbekannte, Fremde einschließt.

Die Werke präsentieren sich nicht nur singulär sondern sind eingebettet in Konzert-Installationen, welche Sinne und Geist gleichsam fordern: Claude Debussy trifft hier auf Iannis Xenakis, Renaissance-Musik auf Morton Feldman; die 2. Wiener Schule auf den magischen Klangkosmos von Georg Friedrich Haas. Die wundersam melancholisch-tiefgründigen pop-affinen Songs in David Langs „Death Speaks“ nähern sich Lou Reeds Klassiker „Heroin“. Wir feiern die Schönheit des gesprochenen Worts durch seine dadaistische Dekonstruktion und im zeitgenössischen Hip-Hop.

Dies geschieht in sechs herausragenden Konzerterlebnissen, die sich in ihrer Besetzung durch eine stimmige Mischung von international renommierten - und regional verankerten Solisten und Ensembles auszeichnen.

Gérard Griseys „Prologue“, für Solobratsche und das 90minütigen Cello-Klavierduo„Patterns in a chromatic field“eröffnen die Konzertfolge am 10.4., unterstützt durch eine adäquate Licht-Inszenierung.

Ein Wiener Salon lässt am 12.4. Maria Rosendorfsky als Alban Bergs „Lulu“ über Schönheit, führt uns zu Arnold Schönbergs berühmt-berüchtigten Klavierstücken, Opus 11“, jenem Urgrund dessen, was wir seitdem unter“ „neuenMusik“ verstehen. Der Abend gipfelt in Schönbergs noch einmal-romantische Schönheit bis zum Exzess zelebrierenden Streichsextett„Verklärte Nacht"

Der 15.4. beginnt mit Debussys verführerischem Flötensolo „Syrinx“ unmittelbar gefolgt von den archaisch anmutenden instrumentalen Geräuschkaskaden in Iannis Xenakis „Anaktoria“. Hip Hop begegnet Kurt Schwitters; Claude Viviers spektakuläres Streichorchesterritual „ZIPANGU“ auf eine stille Meditation über den Sufi-Mystiker Rumi. Die auf allen Festivals der Welt vertretene Sängerin und Performerin Anna Clementi, - führt als „Botschafterin der Schönheit“ durch das Programm und interpretiert im Trio ihre eigenen Kurt-Schwitters-Remixe.

Der 16.4. steht im Zeichen östlicher Musiktraditionen und darin verankerter Suche nach Wahrheit und Schönheit – und im Spiel mit der Ästhetik der Pop-Musik bei David Lang. Umrankt und interferiert durch Kompositionen der jungen Komponistin Clara Ianotta sowie des soeben 90jährigen György Kurtág. Anna Clementi singt singt Lou Reeds „Heroin“.

Die „Late Night“ im Ulmer Münster mit der Sopranistin Esther Kretzinger, Münsterkantor Friedemann Johannes Wieland und Jürgen Grözinger verspricht einen eindrücklichen Abschluss mit Musik von Henryk Górecki und Morton Feldman.

Eine multimediale Konzertinstallation am 17.4. mit Werken u.a. von Pärt, Feldman und Romitelli sowie Musik der Renaissance gipfelt in der Uraufführung eines neuen Werks von Dieter Schnebel

Besonders freuen wir uns auf die Kooperation mit der Musikschule der Stadt Ulm: Schülerinnen und Schüler stellen an 4 Abenden ihre Auseinandersetzung mit der Idee von Schönheit in der neuen Musik vor.

 

Jürgen Grözinger (Projektleitung)

 

Programm

 

Sonntag, 10. April, 18h „Prolog“

 

Gérard Grisey: Prologue / Morton Feldman: Patterns In A Chromatic Field

Shasta Ellenbogen, Viola / Mathis Mayr, Cello / Antonis Anissegos, Klavier

 

Dienstag 12.April, 19h30 „Salon Lulu“

Lulu (Maria Rosendorfsky) spricht über Schönheit...

 

Alban Berg: Lieder und Arien der Lulu /Anton Webern: Schmerz, immer blick' nach oben / Arnold Schönberg: Drei Klavierstücke op.11 / Georg Friedrich Haas: Dido /Arnold Schönberg: Verklärte Nacht

Matthias Kaiser, Moderation / Ensemble European Music Project

 

 

Freitag 15. April , 19h BEAUTY is...

 

Eröffnung

SchülerInnen der Musikschule Ulm mit ausgewählten Werken

-----------

Ensemble European Music Project / Paraskevi Kontogianni, Dirigentin

Anna Clementi, Sprecherin / Infinite Livez, HipHop / Lisa Konnerth, Föte / Miriam Götting, Viola/ Paraskevi Kontogianni, Dirigentin

 

Claude Debussy: Syrinx / Iannis Xenakis: Anaktoria / Salvatore Sciarrino: Ai limiti della notte / Claude Vivier: Zipangu

 

Salon Dada / Neues aus Schwitterland:

Anna Clementi & Hedda Oledzki, Stimmen, Thomas Stern, Bass & Elektronik

 

Clementi / Stern: Kurt Schwitters Remixed

 

John Tavener: Scatter Roses Over My Tears, a meditation on Jalalu-d-din Rûmi

 

 

Samstag 16.April , 19h BEAUTY broken..

 

Eröffnung

durch das Saxofonquartett der Musikschule Ulm, Ltg. Dieter Kraus

-----------

European Music Project / Maria Rosendorfsky. Sopran

Antonis Anissegos, Klavier / Thimios Atzaks, Oud & E-Gitarre /Anna Clementi, Sprecherin /Jürgen Grözinger, Perkussion / Mathis Mayr, Cello, / Christian Vogel, Klarinetten

 

Anissegos/Atzakas/Grözinger: About Beauty

David Lang: Death Speaks / Clara Ianotta: The people here go mad they blame the wind / György Kurtag: Hommage an Rober Sch... / Lou Reed (arr.David Lang): Heroin

22h Late Night im Ulmer Münster

 

J.F.Wieland, Orgel / Esther Kretzinger, Sopran / Jürgen Grözinger, Perkussion

 

Henryk Gorecki: O Domina Nostra, für Sopran & Orgel / Morton Feldman: Principal Sound, für Orgel / Wieland / Grözinger: Suoni di notte, für Orgel & Perkussion

 

 

Sonntag:, 17. April , 17h Beauty – eine Konzert-Installation

 

mit Werken von Dieter Schnebel (UA), Arvo Pärt, Morton Feldman, Fausto Romitelli

Oscar Bianchi, John Tavener, Jocy de Oliveira, Antonello da Caserta sowie Musica Antica und Interludes von Jürgen Grözinger & Antonis Anissegos

 

Esther Kretzinger, Sopran/ Miako Klein, Kontrabassblockflöte / Elisabeth Haselberger, Blockflöte, Antonis Anissegos, Klavier / Mathis Mayr, Cello, Mario Frezzato, Oboe / Jürgen Grözinger . Perkussion & Elektronik

Programmänderungen vorbehalten

artistic director: Juergen Groezinger

 

More Information: http://www.stadthaus.ulm.de/stadthaus/weitere_infos.146116.htm

 

 

 

 

 

 

9.3. / 7.4. / 9.5. Schwelle 7

a space of sound and play

live percussion & dj set by Gagarino //  for the night of new moon

9.5. with  guest Anna Clementi, voice

 

Location: Schwelle 7, 1, Uferstr. 6, 13357 Berlin-Wedding

Time:      20h - 1h

Entrance  20€

 

 

More information: http://www.schwelle7.de/News.html

 

 


 

 

Page 4 of 14